Wann d´Liab net wär

Lustspiel in 3 Akten von Emil Stürmer

Die junge Witwe Mena lebt zurückgezogen nach ihrer enttäuschenden Ehe auf dem Sternhof. Stasi und Nikl, zwei alte Dienstboten, sind die einzigen Mitbewohner auf dem entlegenen Bergbauernhof.
Eines Tages lernt Mena im Nachbardorf den aufrichtigen, sympathischen, mit beiden Füßen fest im Leben stehenden Stefan kennen. Es ist bei beiden Liebe auf den ersten Blick. Aber gedemütigt durch ihre unglückliche Ehe ist Mena unfähig, einem Mann zu vertrauen. Sie reißt sich, nach einem ersten Kuß, aus den Armen Stefans und flieht zurück auf ihren Hof.
Nach einem Jahr spielt der Zufall, wie so oft im Leben, Schicksal: der arbeitsuchende Stefan bietet seine Dienste am Sternhof an, ohne zu ahnen, daß dort die von ihm so sehnsüchtig gesuchte Frau lebt. Nikl, der alte Fuchs, erwirkt die Anstellung von Stefan und das Glück könnte seinen Lauf nehmen., doch Mena kann ihre traumatische Angst vor einer neuen Ehe nicht überwinden.
Die heiratslustige Stasi versucht mit weiblicher List, den von ihr seit dreißig Jahren geliebten Nikl von ihren Reizen und Vorteilen zu überzeugen. Dabei spielen sich am Sternhof urkomische Situationen ab, von der erfinderischen Stasi ausgeheckt, doch Nikl versteht es immer wieder, sich aus ihrer Umgarnung zu befreien.
Zwei ungleiche Paare also im ewig alten und dennoch immer wieder neuen Spiel der Liebe. In teils dramatischen, teils heiteren Szenen entwickelt sich das Geschehen auf dem Sternhof, in vier lebensnahen Schicksalen verkörpert. Lange scheint der Ausgang unheilvoll - ja "wann d’Liab net wär!"